Was sollte man bei Elektronik beachten?

Elektroinstallationen planen - so geht's richtig!

Bereits vor dem ersten Spatenstich für das Eigenheim stehen einige Planungen an. Für die Bemusterung des Bauvorhabens stehen Termine bei verschiedenen Handwerkern und Planern an, unter anderem dem Elektriker. Gemeinsam mit dem Fachmann des Vertrauens wird man die Elektroinstallationen planen. Fachleute helfen die richtigen Entscheidungen zu treffen, allerdings ist es stets lohnend, sich mit der Thematik in Eigenregie zu beschäftigen. Dies hat den Vorteil nicht nur genau zu wissen, was in den eigenen vier Wänden verbaut sein soll, sondern auch die Gespräche mit dem Installateur auf Augenhöhe zu führen.

Anzahl der Anschlüsse

Elektroinstallation planen bedeutet, genau zu wissen, was man möchte und was sinnvoll ist, auch nach 25 Jahren. Wichtig ist die Anzahl der gesicherten Strom- und schaltbaren Lichtkreise sowie die Anzahl an Steckdosen. Berücksichtigt werden sollten zudem die Anzahl an Arbeitszimmern oder der geplante Einbau eines Heimkinos oder Hobbyraumes. Bedarf es extra Sicherungen, sind genügend Steckdosen vorhanden und erlaubt die Planung extra Anwendungen?

Zentralverteilung

Die steigende Vielfalt der Medientechnik kann erdrückend wirken. Antenne, Kabel oder Internetfernsehen? Um nicht nur den technischen Varianten, sondern auch möglichen Änderungen persönlicher Präferenzen vorzubeugen, lohnt es sich über eine Zentrale Verteilung nachzudenken. Telefon, Netzwerk und TV-Empfang sind in einer zentralen Medien-Verteilstelle zusammengeführt und werden nach Bedarf sternförmig weitergeleitet. Diese Vorgehensweise entspricht hohe Flexibilität. Klassischerweise kann mit der Verlegung der Elektrokabel auch das Antennenkabel verlegt werden.

Netzwerkanschlüsse

Vernetzte Hausgeräte und managen der Energie sind unerlässliche Themen beim Neubau. Angebrachte Netzwerkanschlüsse per Kabel an Fernseher und der Türklingel, in der Küche oder auch Stromzähler und Heizungsanlage helfen die Belastung der Drahtlosnetzwerke niedrig zu halten. Mit diesem Vorgehen bleibt genügend Bandbreite für Smartphones, Tablets und andere Geräte übrig, die häufig im WLAN genutzt werden.

Smarthome und Schalterdesign

Smarthome-Technik im Neubau bietet zahlreiche Vorteile. Lichtschalter werden durch zwei Alternativen ersetzt. Im zentralen Schaltschrank funktioniert ein installierter Aktor so, dass er den Stromkreis pro Leuchte schließt und mit zugehörigen Tastern, die diesen wiederum ansteuern. Diese frei programmierbaren Taster lassen sich als Schalt- oder Dimmaktoren benutzen und steuern so jeweils einen oder mehrere Verbraucher. Beim Design dieser Vorrichtungen sind ebenfalls keine Grenzen gesetzt. Taster und Steckdosenrahmen greifen zunehmend moderne und zeitlose Designs auf. Darüber hinaus werden immer öfter USB-Ladedosen angeboten, um das Smartphone direkt aus der Wand zu laden.

Überspannungsschutz

Empfindliche Geräte können durch Blitzeinschlag oder anderweitig stark hervorgerufene Netzschwankungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Daher sollte Überspannungsschutz vor Stromzähler und Hauptsicherung vorgesehen sein.

Leerrohre

Im Zweifel kann man nicht die gesamten Elektroinstallationen planen. Daher erweisen sich Leerrohre als ratsam um neue oder zusätzliche Kabel zu installieren wie bspw. für das künftige Elektroauto.

Weitere Informationen finden Sie unter Pfanner & Frei AG.